Reiseinfo

Einreiseinformationen

Bitte beachten Sie, dass sich die folgenden Informationen regelmäßig ändern können! Informieren sie sich deshalb bitte vor einem Auslandsaufenthalt mindestens 5 Monate im Vorlauf über aktuelle Bestimmungen bei der Botschaft des jeweiligen Reisezieles.

Fragen Sie dabei unbedingt nach:

  • Quarantäne
  • Rassebeschränkungen und Altersbeschränkungen
  • Impfungen: Welche Impfungen? Gültigkeitsdauer? Welche Impfbescheinigung braucht man? Ist eine Blutuntersuchung erforderlich?
  • Formulare: Welches Impfzeugnis? Tierärztliches oder amtstierärztliches Gesundheitszeugnis? Landesspezifische Einreiseformulare? Gültigkeitsdauer? Vorgeschriebene Parasitenbehandlung: Gegen welche? Behandlungszeitraum
  • Tierkennzeichnung, Maulkorb-, Leinenzwang
    Hunde, Katzen und Frettchen müssen bei einer Reise ins Ausland grundsätzlich mit Mikrochip (gesetzliche Pflicht in Luxemburg) gekennzeichnet sein
    eine gültige Tollwutimpfung vorweisen
    einen EU-Heimtierausweis (blauer Ausweis) mitführen.

Diese Regelung gilt für die EU-Mitgliedsstaaten:

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern und Gibraltar.

Und ebenfalls für Länder deren Tollwutstatus dem der EU entspricht:

Andorra, Island, Kroatien, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, die Schweiz und Vatikanstaat.

Für die Einreise nach Irland, Schweden, Malta und das Vereinigte Königreich gelten bis zum 31.12.2011 (Ab 1. Januar 2012 sind diese zusätzlichen Anforderungen gemäß EU-Entscheidung vom 9. März 2010 nicht mehr zulässig, sodass ab diesem Zeitpunkt der Wirksamkeitstest der Tollwutimpfung sowie die Sonderuntersuchungen auf Bandwürmer und Zecken entfallen).

Besondere Einfuhrbestimmungen:

Hunde und Katzen, die aus einem anderen EU-Land in das Vereinigte Königreich gebracht werden sollen, ohne unter Quarantäne gestellt werden zu müssen, sind mit einem Mikrochip zu versehen, gegen Tollwut zu impfen und einer Blutuntersuchung zu unterziehen, und zwar in dieser Reihenfolge.

Das Heimtier darf erst dann eingeführt werden, wenn seit dem Tag, an dem der Tierarzt die mit befriedigendem Ergebnis verlaufene Blutprobe genommen hat, sechs Kalendermonate vergangen sind. Das Datum, an dem die Blutprobe entnommen wurde, wird vom Tierarzt in Abschnitt V des EU-Heimtierausweises eingetragen. Wenn nach einer Blutuntersuchung mit befriedigendem Ergebnis und einer Wartezeit von sechs Kalendermonaten Tollwut-Auffrischimpfungen innerhalb der vorgeschriebenen Fristen vorgenommen werden, sind keine erneuten Blutuntersuchungen und Wartezeiten mehr erforderlich.

Außerdem ist eine Behandlung gegen Zecken und Bandwürmer (Echinokokkose) erforderlich, die nicht durch den Besitzer selbst erfolgen darf, sondern durch den Tierarzt. Die Behandlung gegen Bandwürmer gilt auch für die Einreise nach Finnland.

Tipps für ungetrübte Urlaubsreisen mit Ihrem Hund

Die meisten Hunde sind begeisterte Autofahrer. Für die etwas Ängstlicheren und unruhigen Fälle gibt es ein Beruhigungsmedikament, das der Tierarzt verordnet. Wichtig sind vor allem regelmäßige Bewegungspausen mit Trinkwasserangebot und die richtige Fütterung (nur kleine Mengen vor bzw. während der Fahrt, bei Kurzfahrten erst am Ziel füttern).

Bitte beachten Sie außerdem, dass Hunde die aufgestaute Körpertemperatur nur in geringem Masse abgeben können und so ein Hitzestau bei hohen Temperaturen droht. Deshalb Ihre Fahrt unbedingt in kühlere Stunden verlegen und beim Parken einen schattigen Platz suchen.

Am besten nehmen Sie Ihrem Hund das gewohnte Futter mit, da viele Tiere empfindlich auf eine Futterumstellung reagieren.

Am sichersten ist Ihr Hund in einer speziellen Hundebox aufgehoben.

Wer besser zuhause bleiben sollte

Wirklich gute Reisebegleiter sind eigentlich nur Hunde.

  • Katzen

  • Vögel

  • Kleine Heimtiere (Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Gerbile)

sollten in der Regel besser zu Hause bleiben.

Für die meisten Katzen bedeutet Autofahren Stress und auch in fremder Umgebung fühlen sie sich unwohl. Vögel und kleine Heimtiere sind extrem hitzeempfindlich und sollten keinen tropischen Umgebungstemperaturen ausgesetzt werden.

 

Für weitere Fragen steht Ihnen das Klinikteam jederzeit zur Verfügung!