TKM-Newsflash

Ideen für die Hamster-Welt
Sonntag, 08. Oktober 2017
Damit der kleine putzige Kerl gesund bleibt, sollte er sich auf jeden Fall in seiner kleinen Welt wohl fühlen. Und dabei ist es nicht schwer, aus einem notdürftigen Hamsterheim ein Hamsterparadies zu zaubern. Mit selber gebasteltem und -gebautem Zubehör, welches nicht teuer sein muss. In ihrem Ratgeber „Hamsterheime mit Pfiff“ hat die Autorin Christina Manuela Frey jede Menge praktische Tipps, Bastelanleitungen rund um die Gestaltung und Einrichtung artgerechter Hamsterheime parat. Schließlich lieben Hamster es, zu laufen, buddeln und klettern. Übersichtlich zeigt die Expertin, wie Sie diesen Ansprüchen bei der Gehegegestaltung gerecht werden können. Ob Eigenbau, Auslauf, Häuschen, Brücken oder Rampen – mit etwas Geschick ist fast alles selber zu bauen. Praktische Tipps zur Auswahl der richtigen Materialien und einer sicheren Verarbeitung helfen dabei.
Nierenschwäche früh genug erkennen
Sonntag, 08. Oktober 2017
Ältere Katzen neigen zur Niereninsuffi zienz. Tierhalter bemerken die Erkrankung oft zu spät, so dass die Nieren bereits unheilbar geschädigt sind. Erst wenn ca. 70 Prozent des Nierengewebes zerstört sind, treten die ersten Anzeichen der Erkrankung auf. Speziell bei Katzen bleibt die Niereninsuffi zienz lange verborgen. Selbst eine vermehrte Wasseraufnahme oder häufi ger Urinabsatz sind keine zwingenden Symptome. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle, bei Katzen ab dem siebten Lebensjahr, von enormer Bedeutung. Die Nierenerkrankung lässt sich mit Hilfe von Harnanalyse, Harnkultur sowie einem vollständigen Blutbild erfassen. Urea und Creatinin sind hier bedeutsame Werte. Diese Substanzen werden in der Regel über den Urin ausgeschieden. Verbleiben sie vermehrt im Blut, ist das ein Indiz der Funktionsstörung der Niere. Zur Diagnostik können auch Röntgen, Ultraschall oder Nieren-Biopsie hinzugezogen werden. Tierärzte unterscheiden zwischen akuter Niereninsuffi zienz (z. B. nach Aufnahme von Giften) und chronischer Niereninsuffi zienz. Zwar können auch jüngere Tiere chronisch erkranken, dennoch trifft es eher ältere Tiere. Wird die Dysfunktion früh genug erkannt, kann der Tierarzt Maßnahmen ergreifen, die zum einen nicht so aufwändig sind wie umfangreiche Therapien für ein schwer krankes Tier. Zum anderen kann die Katze bei gleichbleibender Lebensqualität alt werden. Für Tierhalter nierenkranker Katzen gibt es in Tierarztpraxen auch eine umfangreiche Futterberatung.
Vorsicht beim Spiel mit Stock und Tennisball
Montag, 04. Juli 2016
Das Spiel mit Zweigen, Ästen und hölzernen Stöcken ist nicht ganz ungefährlich für Ihren Vierbeiner. Beim Tragen oder Hinterherspringen kann sich der Hund den Stock leicht in Rachen oder Brust rammen. Um zu vermeiden, dass Hund Barny direct hinter dem Stock herspurtet, lässt Frauchen ihn zunächst im Platz und schickt den Hund erst los, wenn das Holz wieder auf dem Boden liegt. Die meisten Hunde kauen auch gerne auf dem Stock herum. Geben Sie hier besonders Acht: Splitter können in Mund und Rachen für Entzündungen sorgen. Keine Seltenheit sind verschluckte Splitter und größere Holzfragmente, die sich in die Darmwand bohren oder einen Darmverschluss hervorrufen. Und: Nicht jeder Stock ist ungiftig! Z.B. Äste von Eibe, Holunderstrauch oder Goldregen können dem Hund schaden. Treten Vergiftungssymptome wie Speicheln, Erbrechen und Atemnot auf, bringen Sie Ihr Tier umgehend zum Tierarzt. Hundefrisbee oder Dummys aus dem Fachhandel oder der Tierarztpraxis sind ein sichereres Spielzeug als das Stöckchen. Auch Bälle aus Hartgummi oder Naturkautschuk sind die bessere Wahl. Vorsicht beim Tennisball: Im Filzbezug befindet sich Farbstoff. Und: Im Filz ist immer etwas Sand, der die Zähne schädigt, wenn der Hund auf dem Ball kaut. Auf Dauer werden hier Zahnbehandlungen nötig. Zerlegt der Hund den Ball in Einzelteile, sind sie schnell verschluckt. Dies kann u.a. ein Darmverschluss zur Folge haben, der umgehend behandelt werden muss.
Meerschweinchen: Zum Tierarzt geht‘s zu Zweit
Montag, 04. Juli 2016
Wenn für eines Ihrer Meerschweinchen ein Tierarztbesuch ansteht: Nehmen Sie nach Möglichkeit kein einzelnes Tier mit. Die Fellknäuel fühlen sich sicherer, wenn ein anderes Mitglied des Rudels dabei ist. Eine artgerechte udelhaltung versteht sich von selbst, da Meerschweinchen äußerst kommunikativ und gesellig sind. Transportboxen für Meerschweinchen sollten Bewegungsfreiheit bieten, eine große Öffnung haben, gut belüftet und dunkel sein. Durchsichtige Boxen eignen sich nicht, da der Stress für die Tiere zu groß ist. Ins Innere der Box legen Sie bitte eine Einstreu, sondern ein Handtuch und darüber eine Lage Heu, damit sich die Tiere versteckenkönnen. Nehmen Sie auch eine Tüte mit dem Lieblingsfrischfutter der Tiere mit, um sie nach der Untersuchung zu elohnen. Doch geben Sie nicht unmittelbar vor dem Tierarztbesuch die Leckereien, da in der Regel Zähne und undinnenraum kontrolliert werden. Bei niedrigen Außentemperaturen empfi ehlt es sich, eine lauwarme Wärmflasche auf eine Seite der Box unter ein Handtuch zu legen. Der Transportweg sollte möglichst kurz sein. Achten Sie bei längeren Fahrten auf eine gute Lüftung und stellen Sie dann Wasser zur Verfügung Und noch ein Tipp: Damit Sie nichts vergessen, notieren Sie sich vor dem Tierarztbesuch wichtige Daten des Tieres, ressgewohnheiten, Gewicht, Medikamente und Ihre Anliegen und Fragen.
Freigänger-Katzen: Wunden kontrollieren!
Dienstag, 07. Juni 2016
Kater Amando hat eine winzige verklebte Stelle im Fell. Sie war leicht geschwollen. Frauchen stellt ihn vorsorglich dem Tierarzt vor - eine gute Entscheidung. Amando hat bereits einen eitrigen Abszess. Abszesse entwickeln sich rasch und sind bei unseren Vierbeinern im Allgemeinen das Ergebnis eines Kampfes. Für den Tierhalter ist es schwierig, eine Wunde im dichten Fell zu erkennen. Rasend schnell bildet sich in den tieferen Gewebeschichten Eiter, der in einer Kapsel aus Bindegewebe eingeschlossen ist. Denn im Maul der Katze gibt es viele Bakterien, die beim Beißen tief unter die Haut des Gegners gelangen. Durch Eitererreger sowie durch die tiefe Lage und die Nähe zu größeren Blutgefäßen besteht die Gefahr einer Blutvergif tung. Deshalb sollten Sie beim täglichen Streicheln immer Ausschau nach Biss-Spuren halten, bevor diese zu Entzündungen führen. Abszesse werden meist im Gesicht, am Hals oder Schwanz gefunden. Achten Sie auf Knoten im Fell, aber auch auf Lahmheiten oder Teilnahmslosigkeit Ihres Tieres. Bei Amando wird die Wunde mit einer antiseptischen Lösung gespült. Er erhält eine Antibiotikabehandlung. Unkastrierte Kater sind am häufi gsten betroffen. Gründe für die Kastration: Vermeidung von Streunen, Raufereien, Krankheitsübertragung und wahllose Vermehrung. Doch auch kastrierte Samtpfoten können in einen Streit geraten. Also: Augen auf beim Schmusen!

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